Die Kooperationspartner:

logo future

logo Faktor 10 Institut

Logo Mittehessen

Der Demografische Wandel in der Region Münsterland und in Unternehmen im Münsterland

Die Ausprägungen der demografischen Entwicklung sind stark regionalabhängig, für die Stadt Münster wird abweichend von der bundesweiten Entwicklung bis 2030 sogar eine um 1,4% ansteigende Bevölkerungszahl prognostiziert, in den Kreisen im Münsterland bleibt die Bevölkerungszahl im Kreis Borken annähernd stabil (-0,7%), in den Kreisen Steinfurt (-3,2%), Coesfeld (-3,7%) und Warendorf (-8,2%) ist sie rückläufig. Dennoch zeichnen sich - auch in der Stadt Münster - dramatische Änderungen von Altersstruktur und Migrationsstatus ab. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Münster steigt von 41,5 in 2010 auf 44,7 Jahre im Jahr 2030 (Demografiebericht Münster: http://www.wegweiser-kommune.de ). 

Die Abnahme der Erwerbstätigen in NRW wird zumindest bis 2016 noch durch eine steigende Anzahl älterer Beschäftigter teilkompensiert (Datenreport Deutschland im Demografischen Wandel Bertelsmann Stiftung 2011). 

 

Entwicklung der potenziellen Erwerbstätigen (Quelle: Datenreport Deutschland im Demografischen Wandel Bertelsmann Stiftung 2011)

Wie stark die Bevölkerungsentwicklung in Form eines Fachkräftemangels auf die Unternehmen einwirkt hängt auch stark von den Branchen und den dort gesuchten Qualifikationsprofilen ab. Für das Münsterland prognostiziert der IHK-Fachkräftemonitor ( http://www.ihk-fachkraefte-nrw.de ) einen Mangel insbesondere bei den Absolvent/innen der beruflichen Ausbildung. 

Unternehmen können hier mit der Unterstützung einer längeren Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeiter/innen oder der Öffnung für bisher unbeachtete Arbeitnehmergruppen reagieren. So liegt z.B. die Quote Schwerbehinderter Mitarbeiter/innen privater Arbeitgeber in NRW immer noch bei nur 4,4% und damit unter der Pflichtquote von 5%.  

© DemografieFit 2012